Für eine nachhaltige und gerechte Wirtschaft

Vieles scheint falsch zu laufen in unserer Welt: wachsende soziale Ungleichheit, ungebremster Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt… um nur einige Probleme zu nennen. Bist du auch der Meinung, dass Änderungen notwendig sind, aber nie etwas passiert? Dann könnte dieses Projekt für dich interessant sein.

Die meisten Probleme der Menschheit haben mit Wirtschaft zu tun. Deshalb möchte das Viridan-Projekt die Art des Wirtschaftens verändern. Stelle dir eine Wirtschaft vor, die nicht nur finanzökonomische, sondern auch ökologische und soziale Belange berücksichtigt. Eine Wirtschaft, in der Menschen mehr Wert sind als Profite. Eine Wirtschaft, in der nachhaltig und fair die Regel sind und nicht die Ausnahme.

Das Hauptziel des Viridian-Projekts besteht darin, externe Kosten unter Verwendung einer neuen digitalen Währung zu internalisieren. Dadurch werden soziale und ökologische Belange zu einem normalen Bestandteil jedes Geschäftsmodells.

Lies das Whitepaper (konzeptionell) Sieh dir den Flyer an Lies den technischen Artikel

Ziele

Ziel ist es, ein Computernetz für die gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Unternehmen zu schaffen. Dadurch soll es möglich werden, externe Kosten in die Preise einzubeziehen. Das Netzwerk soll die folgenden Vorzüge aufweisen:

Dezentralisierung

Dezentralisierung

Das Netzwerk soll dezentralisiert sein für erhöhte Resilienz.

Es sollte keine singulären Schwachstellen (engl. “Single Point of Failure”) geben, deren Ausfall schwerwiegende Auswirkungen hätte. Es muss auch verteilt sein, um zu starke Machtkonzentration zu vermeiden. Das Netzwerk soll in den Händen aller Menschen sein und auch von ihnen betrieben werden, nicht von wenigen (oder einzelnen) Unternehmen oder Regierungen.

Demokratisierung Demokratisierung

Demokratisierung

Dank Dezentralisierung und Transparenz werden Wirtschaft und Gesellschaft demokratischer und gleichberechtigter.

Wenn das Netzwerk auf vielen dezentralen Knoten ausgeführt wird, kann die Konzentration von Ressourcen und Macht verhindert werden. Dezentralisierte Systeme wie z.B. Blockchains ermöglichen eine Machtverschiebung weg von zentralisierten Systemen (z.B. Banken, Konzernen) hin zu den Menschen, die diese Infrastruktur verwenden. Außderdem sollen die Regeln des Netzwerks, insbesondere die Bewertung von Produkten und Unternehmen, von den Nutzern festgelegt werden: in einem offenen, kollaborativen Prozess, ähnlich der Entwicklung von Open-Source-Software. Die Verwendung von Computernetzwerken ermöglicht die Verwendung von innovativen demokratischen Konsenswerkzeugen wie “Liquid Democracy”.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Transparente Preise, inklusive externer Kosten, setzen Anreize für ein nachhaltiges und sozial verantwortliches Wirtschaften.

Nachhaltige und sozial verantwortliche Wirtschaft und Handel werden angeregt durch die Internalisierung der externen Kosten wirtschaftlicher Tätigkeit in den Preisen. Verursacht ein Unternehmen hohe externe Kosten, um dessen Vermeidung oder Beseitigung es sich nicht kümmert, so bekommt es dadurch oft einen unfairen Wettbewerbsvorteil. Die Kosten fallen aber trotzdem an, für uns alle (oft den Steuerzahler). Sie werden sozialisiert. Wenn die Preise von vornherein externe Kosten beinhalten, bekommen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie sie reduzieren, anstatt Kosten immer weiter zu sozialisieren. Gesellschaftlich sinnvolle Lösungen werden automatisch bevorzugt.

Darüber hinaus ist es für die Nachhaltigkeit wichtig, dass die Transaktionen der Blockchain nicht in einem ressourcenintensiven Proof-of-Work-Prozess verifiziert werden, sondern dass eine Alternative mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck verwendet wird.

Fairness

Fairness

Der Viridian-Markt wird fairer sein und einem idealisierten freien Markt näherkommen.

Wenn externe Kosten in die Preisberechnung einbezogen werden, ist der Markt fairer und nähert sich einem idealisierten freien Markt an. Auf einem solchen Markt sind alle Marktteilnehmer perfekt informiert. Die Preise, die sich ergeben, spiegeln die Kosten wider, die der Gesellschaft durch die Produktion entstanden sind. Anders gesagt: Jede(r) von der Produktion Beeinträchtigte wird angemessen entschädigt. Denn wird jemand nicht angemessen entschädigt, kann er/sie auf einem freien Markt einfach woanders hingehen. Im Falle von externen Kosten funktioniert das so nicht. Der Markt ist imperfekt und Viridian schließt diese Lücke ein Stück weit.

Weil unter Umständen die Lieferkette bekannt wird, kann dadurch auch minderwertige Qualität aufgedeckt werden. Kunden müssen nicht auf den Ruf eines Herstellers vertrauen, sondern können sich für das beste Angebot entscheiden. Dies erhöht die Chancen von neuen Konkurrenten, sich mit ihren besseren Produkten durchzusetzen. Insbesondere wenn dadurch externe Kosten eingespart werden. Das beschleunigt die Einführung alternativer Technologien. Innovation wird gefördert und Marktmonopole werden verringert.

Transparenz

Transparenz

Probleme in der Lieferkette sollen aufgedeckt werden. Neben der Bewertung eines Produktes oder Unternehmens soll auch sichtbar sein, warum es diese Bewertung erhält.

Der Bewertungvorgang und -algorithmus sollen möglichst transparent sein. Änderungen an einer Bewertung oder am Algorithmus müssen von legitimierenden Informationen bzw. belegbaren Quellen begleitet werden. Öffentlichkeitsrelevante Daten müssen für alle zugänglich sein. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Gesellschaft müssen Informationen über die externen Kosten einer wirtschaftlichen Tätigkeit öffentlich vorliegen und können kein Betriebsgeheimnis sein. Weil Menschen wichtiger sind als Profite, kann es keinen solchen “Anlegerschutz” geben.

Datenschutz

Datenschutz

Das Netzwerk muss Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein, um Sicherheit und Privatsphäre zu gewährleisten.

Die Menschen sollten die volle Kontrolle über ihre Daten haben. Private Daten sollten geheim gehalten werden, anstatt eine Ware zu sein, mit der Gewinne erzielt werden.

Mach mit

Im Moment sind wir nur ein kleines Team (siehe Über das Projekt und Kontakt). Über mehr Unterstützung würden wir uns freuen.

Die anfängliche Konzeptionsphase ist langsam zu Ende, die Vision wird immer konkreter und wir beginnen mit der Implementierung (siehe Timeline). Trotzdem gibt es immer noch viele offene Fragen und ungelöste Probleme. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, um zu diskutieren und Ideen auszutauschen. Besonders zu den Themen auf den Kacheln unter Offene Fragen gibt es noch Gesprächsbedarf.

Konkretere Überlegungen zur Implementierung gibt es im Artikel Technisches. Ideen oder Anregungen dazu nehmen wir gerne entgegen.

Offene Fragen

Hier sind die verschiedenen Themengebiete und ihre offenen Fragen gelistet. Wenn du uns bei etwas weiterhelfen kannst, dann melde dich bitte: Kontakt.

Distributed-Ledger-Technologie

Which solution to choose?

Bitcoin, Litecoin, Ethereum, IOTA, blockchain, DAG, smart contracts, DAOs, proof-of-work, proof-of-stake, proof-of-cooperation, proof-of-interest, … — the world of distributed ledgers and cryptocurrencies is full of innovative ideas, with new ones springing up monthly.

If you are enthusiastic about all things crypto, then you might be able to help us decide, which solution is best suitable for the Viridian project.

We want transaction validation to have an as small resource footprint as possible. The incentive system must be designed such that there is no motivation for running a lot of computing power, however there must be motivation to contribute to the network in the long term. Of course, the system shall be as decentralized and trustless as possible to keep it secure and scalable.

Please note: In the meantime we settled to use Hyperledger Fabric, a permissioned blockchain, as a manipulation-resistant decentralized database backend. It does not provide as much decentralization and trustlessness as proof-of-work blockchains like Ethereum, but we believe it to be a good compromise between resilience and efficiency. See the technical paper for more details.

Contact us

If you think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Software development

Good design is the key

The Viridian project’s concept relies heavily on the use of computer technology and software. All this software still has to be built, both on the backend side and on the frontend/UI/UX side.

A clear vision and good design choices are crucial for an infrastructure that is secure and maintainable and that scales well.

One should build upon existing work wherever possible. Especially when it comes to cryptography, there is a good rule of thumb that one should not “come up with a home-brew solution”. Therefore, a first step would be, together with creating the vision, to carefully evaluate which components could be based on what, and how these components must be able to interact with each other, keeping in mind maintainability, security and scalability.

Once these general points are sorted out and the roadmap is clear, one can set up the requirements for the various components and can start implementing them (perhaps just making adjustments or additions to already existing code).

A slick UI/UX will also be a crucial part of attracting users.

Please note: In the meantime we settled to use Hyperledger Fabric, an open source blockchain framework maintained by the Linux Foundation. The JSON-based distibuted database CouchDB will be used as the backend of Fabric to store the data. Therefore, on the backend and API side, we are mostly set and will use the infrastructure and crpytography provided by Hyperledger Fabric. On the frontend side, we currently plan to develop a Progressive Web App (PWA), but might also look into Flutter or Cordova. See the technical paper for more details.

Contact us

If you think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Currencies and monetary policy

What are the rules of a good currency?

In traditional fiat currencies, a central bank is in charge of controlling the currency, e.g. by regulating the amount of money in circulation, or in fact by setting the key interest rate.

In a decentralized cryptocurrency, there is no central bank, which is a good thing because it prevents corruption and dependency on centralized entities. Instead, the network’s mathematical algorithms take over the role of a central bank.

An important question is: How to design these algorithmic rules? For instance, what is the optimal supply of fresh money? Shall there be a fixed amount of money? Or shall the amount of money increase (causing inflation) or decrease? Shall there be a demurrage imposed on the currency, constantly devaluating it over time?

What role will the financial system play?

In the Viridian economy, will banks still be important players? Private banks currently create almost all the money that enters the economy. With a decentralized cryptocurrency as dominant payment medium, this would not be the case anymore.

So, how shall banks be treated in the Viridian economy? Will banks’ services also have associated colors? Will banks be superseded by innovative new concepts, e.g. peer-to-peer credit systems with risk scattering by spreading investment money on many agents?

What to do with interest rates on investments? Shall there still be interest rates? Or are interest rates not acceptable anymore since they are drivers of limitless growth in a world with limited resources?

Contact us

If you think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Economics

Would the Viridian economy be closer to an “ideal” free market?

The concept of free market economy goes back to the influential economists Adam Smith and David Ricardo. Smith introduced the idea that a free market results in fair conditions for all participants. Ricardo formalized and abstracted Smith’s ideas and had to simplify it a lot. This resulted in a well working theory, but many people also started to neglect the limitations of the model and the fact that it does not necessarily represent reality.

Adam Smith was very aware of the limitations of his concept and warned about them. For instance, a market with few corporations is a bad idea because the corporations can choose to require higher prices than they need to. It becomes even worse when big business and government make each other gifts, abusing their power, leading to high profits for few capitalist leaders and corrupt politics. This is why Smith was a fierce opponent of corporations and preferred an economy with many small competitors (like most of economy still was at Smith’s time, which changed over the course of the 19th century).

The Viridian economy, with its decentralized power and easily adjustable rules, might help to prevent such situations and create a market that is closer to Smith’s ideal.

Another flaw of our present-day capitalist economy is the exclusion of external costs. Many economists argue that this leads to a distortion of the free market. In Smith’s ideal free market, all prices reflect the actual cost that a product’s production imposes on society. For example, if a worker needs to spend more time on one product than on another, then it must cost more to reflect this. If the production leads to external costs that society (ultimately everyone, including the buyer and the seller) must pay for, then the product should also cost more, to pay for these costs and also to regulate the demand for the product.

Again, the Viridian project might help to remove this flaw from the economy.

What do you think about it? If you have any opposing views or ideas how the Viridian project can improve our market economy even more, feel free to contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

What are the likely conerns and needs of businesses?

The Viridian project would necessarily interfere with the way people are doing business. For example, color must be considered when determining retail prices.

From the business perspective, what would the main concerns and objections be that might disturb the adoption of Viridian? How could these concerns be addressed? What are the possibilities to make a transition easier for businesses? Can we provide services that would simplify a business’s life?

How to attract businesses?

How can we create business models that would make the adoption of Viridian lucrative for businesses, e.g. through improved image or intensified customer relations?

How to attract consumers?

There should be benefits for consumers as well. If the system’s cumbersome to use and most products cost more, no-one will use it except some idealists.

Contact us

If you think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Law

What are the legal risks? Are there any subtle differences in the handling of the alternative currency that would influence if it’s deemed legal or illegal?

Transparency vs. secrecy

Are there any laws protecting company secrets that would conflict with an open and transparent economy like in the Viridian project?

Of course, one cannot force companies to reveal information unless one changes the law, in which case the conflict would be removed. But in an ideal world, one would manage to encourage companies to reveal information voluntarily until everyone is doing it and it becomes normal practice.

But still, are there any legal obstacles to the whole process?

Any other law problems we didn’t think about?

Law can be very unintuitive and incomprehensible for laymen. Maybe there is an obvious legal obstacle that did not occur to us yet?

Contact us

If you think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Life-cycle analysis, external costs, sustainability

How can the Viridian project benefit from existing LCA work?

Life-cycle analysis (LCA) is the assessment of environmental impacts associated with the entire lifetime of a product, from the extraction of raw materials, via production and use, to its disposal and recycling.

Databases and dedicated software products for LCA already exist and are regularly updated by researchers. These would provide a solid base for the determination of many products’ colors.

A problem is that existing LCA products like ecoinvent are usually not freely available and open sourced. Unless there are APIs allowing to interact with them, it will be rather complicated to use those third party software products. A very welcome open source software project is openLCA, which solves some of these problems. However, another problem is licensation, which might even prohibit the use of the data for such purposes as the Viridian project.

The problem of course is that LCA is a very labor-intensive task and the researchers doing it must use licensation to ensure that they earn a living. In the Viridian economy, LCA researchers would turn into color miners that are paid fair rewards for their services, but only if they open up all their data. Therefore, they would be in a much different (and much more important and powerful) position than they are now. The question is: how to organize the transition from here to there?

Are there better ways to assess external costs?

Apart from LCA, can you think of alternative ways to determine external costs that are easier to use?

Are there any other tools in the sustainability and external costs scene that would be really useful for the Viridian project?

Contact us

If you are an LCA/external costs/sustainability expert and think you can help, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Auditing, e.g. organic or fair trade

Any learned lessons from auditing practice?

Already existing sustainability certifications of products (fair trade, organic standards, etc.) usually involve audits, i.e. systematic and unscheduled visits to producers to check if the required standards are met and that there is no abuse of the certificate label.

Do these kind of audits need to be a part of the color determination? How can they be organized as efficient and corruption-safe as possible? Are there any mistakes that can be avoided? Any thoughts on how to scale audits up in a good way? Or do you think audits are actually a bad thing and there are better alternatives, e.g. using social networks and personal contacts to people?

Contact us

If you have experience from the auditing business and think you can help, please contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Psychology and Sociology

The rational brain and the emotional brain?

Economic decisions seem to be driven mostly by rational thinking and self-interest in the lines of “cheaper is better” and “more is better”. Negative effects on others or the environment are usually not considered when people buy things, or (to a lesser degree) even when they look for an employer.

But people are not just rational, but also social and emotional beings. The hypothesis is that while conventional money stimulates mainly the rational part of the brain, there could also be a component of money that stimulates the emotional part. With the emotional component putting an emphasis on empathy and ethics, the perception and use of money could become much more balanced and less one-dimensional and mechanistic than it is now. The color dimension of the Viridian money could provide this extra mechanism.

Does this hypothesis have a sound foundation in psychology or is there a stark contradiction with psychological research?

How to use psychology to make Viridian attractive?

Capitalist advertising makes use of all kinds of psychological tricks to entice people and encourage them to change their behavior (mostly to buy stuff they don’t really need).

What kind of psychological tricks could be used to convince people to use the ethical Vidirian money? Could peer-pressure be used in a positive way to attract new users? Maybe in the lines of “Three of your friends already use Viridian, when do you come and join us?”

What about socio-economic aspects?

The socio-economic situation of the people is important because it ultimately decides about what people perceive as “good and fair” and what they accept and support. If there is a perceived thread to peoples’ lifestyle, there will be opposition.

Environmental action and climate action is often put on the shoulders of the weakest. For example, when stricter regulations lead to higher prices, it is the poor that suffer most from it, while the rich might not even feel a difference. Therefore, it is very important to implement sustainable development in a way that improves the socio-economic status of the vast majority of people and especially the poorest. The rich are the biggest polluters, so they are also the ones that should pay for the transition towards a safe world.

How can we design Viridian so that the improvement of the socio-economic status of most people is guaranteed, while the economy gets more sustainable at the same time?

Contact us

Do you have any thoughts, ideas, comments, suggestions, improvements? Contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Politics: Democracy and Voting

How to organize ourselves?

Politics is all about power and who gets to decide what. Conventional political systems use centralized structures for political decision making. Computer technology may enable us to use better alternatives.

In the Viridian project, we want more decentralized and bottom-up decision making to minimize corruption and increase societal acceptance. But because direct democracy can be very inefficient or prone to demagogical manipulation, a middle way between direct and representative democracy might prove very useful. Delegative democracy, also called liquid democracy, is a process, in which political decisions are not delegated completely to just one representative, but each voter can decide by topic whom to delegate questions to. Or, if the voter feels competent in the subject matter, she can choose to answer the question herself.

Direct democracy has the general problem that it does not scale well. It works well in small groups, so that cooperatives, for instance, can be operated very efficiently. But a whole society, operated like a cooperative, is difficult to achieve. Liquid democracy might combine the best of both worlds: The direct involvement of direct democracy and the stability and efficiency of representative democracy. Liquid democracy involves a lot of communication between people, making use of social networks. That means, it can profit heavily from the use of information technology, without which it might be too cumbersome and slow and therefore inefficient.

Contact us

If you have any other ideas on how decisions in the Viridian project might become more democratic and legitimate, or if you have experience with liquid democracy or similar tools, contact us at or join the discussion group at the Coinsence Community.

Gibt es das nicht alles schon?

Es gibt bereits viele gute Ideen und Konzepte für ein nachhaltige Wirtschaft. Trotzdem glauben wir, dass Viridian gebraucht wird und eine Lücke schließt.

Es gibt schon so viele Initiativen zur Nachhaltigkeit und obwohl uns einige bekannt sind, ist das wahrscheinlich nur ein kleiner Teil von dem, was es bereits gibt. Viele dieser Initiativen haben uns mehr oder weniger stark beeinflusst.

Zum einen gibt es allgemeine Konzepte zu einer Wirtschaftsweise, die langfristig sinnvoll ist und mehr in Kreisläufen als linearem quantitativen Wachstum denkt:

Diese Ideen sind aber meist eher philosophischer Natur und geben wenig konkrete Handlungsvorschläge (wie bei Postwachstum oder Ökologischer Ökonomie) oder sie sind sehr begrenzt auf bestimmte Sektoren (hauptsächlich Landwirtschaft) und kleinräumige Gebiete (wie bei Permakultur und Transition Towns).

Konkreter und allgemeiner sind folgende Ansätze, mit denen Nachhaltigkeit fest in der Unternehmenskultur verankert werden soll, z.B.:

  • Die Gemeinwohlökonomie möchte, dass Unternehmen neben der herkömmlichen (finanziellen) Bilanz eine “Gemeinwohl-Bilanz” erstellen, in die ethische, soziale und ökologische Kriterien eingehen.
  • Einen Schritt weiter geht die vorgeschlagene Reform der Finanzbuchhaltung (“Richtig rechnen!”) von Christian Hiß: Anstatt öko-soziale Belange nur separat von den Finanzen zu betrachten, soll beides in einer einzigen Bilanz zusammengeführt werden. Denn auf lange Sicht schlagen sich auch ökologisch-soziale Gewinne und Verluste finanziell nieder, bzw. sind mit erhöhten oder verminderten unternehmerischen Risiken verbunden und müssen daher vom Unternehmer mit berücksichtigt werden.

Diese Ansätze sind sehr zu begrüßen, haben jedoch den Nachteil, dass sie auf freiwillige Teilnahme der Unternehmen angewiesen sind, solange es keine Verpflichtung von staatlicher Seite gibt. Da eine politische Mehrheit für eine Verpflichtung auf Grund der Machtverhältnisse im Status Quo auf absehbare Zeit unwahrscheinlich ist, geht Viridian einen anderen Weg und setzt auf die Macht der Konsument*innen, um die Macht der Mächtigen zu brechen.

Zuguterletzt gibt es bereits Initiativen, die ähnlich wie Viridian auf die Information der Vebraucher*innen zielen und ebenfalls digitale Techniken wie Datenbanken und Web-Plattformen nutzen:

In einem Vergleich haben wir die Vor- und Nachteile einiger dieser Initiativen dargestellt und erläutern, wo und wie Viridian darüber hinaus gehen will. Außerdem führen wir in unserem technischen Artikel aus, warum das Viridian-Netzwerk im Gegensatz zu den bestehenden Initiativen sowohl gemeinschaftlich bearbeitet werden als auch dezentral organisiert sein soll.